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Kürbiskerne - Cucurbita pepo

Kürbiskern-Kombination bessert funktionelle Prostatabeschwerden

In der Pflanzenheilkunde wird eine Kombination aus Kürbiskernen, Goldrutenkraut und Zitterpappelblättern zur Behandlung von funktionellen Prostatabeschwerden eingesetzt.

KürbisDer Kürbis ist ursprünglich eine Kulturpflanze amerikanischer Indianer und war in ganz Nord- und Mittelamerika verbreitet. Die Indianer kannten schon die Wirkung von Kürbissamen auf Prostata und Blase. Sie nutzten das Kürbisfleisch außerdem als Nahrungsquelle. Nach der Entdeckung Amerikas durch Christoph Columbus kam der Kürbis nach Europa und verbreitete sich von dort aus über die ganze Welt.

Die Heilkräfte der Kürbissamen (Cucurbita pepo) werden seit Jahrhunderten bei Blasen- und Prostatabeschwerden genutzt. Die reifen getrockneten Samen des Kürbis enthalten u.a. Öle, Phytosterole und Vitamin E. Diese Inhaltsstoffe wirken sich besonders günstig auf die typischen Prostatasymptome aus. Sie lindern nachweislich Probleme beim Wasserlassen, indem sie die Blasenmuskulatur und den Schließmuskel positiv beeinflussen. Dieser Effekt wird durch wassertreibende und entzündungshemmende Eigenschaften ergänzt.

Die Pappel (Populus) wurde in der griechischen Mythologie Herkules gewidmet, der bei seinem Abstieg in die Unterwelt einen Kranz aus Pappelblättern trug. Feine Blätter, die im Wind zittern - das ist das Charakteristikum der Zitterpappel (auch Espe genannt). Die Redewendung wie Espenlaub zittern ist auf diese Eigenschaft zurückzuführen. Heute werden Extrakte aus Zitterpappelblättern in Kombination mit anderen Arzneipflanzen wie z. B. Kürbissamen bei funktionellen Prostatabeschwerden eingesetzt. Aufgrund ihrer entzündungshemmenden und krampflösenden Eigenschaften wirken sie beruhigend auf Blase und Prostata.

Im Volksmund wird die Goldrute (Solidago canadensis) auch "Wundkraut" genannt - bereits die alten Germanen wussten, dass sie Entzündungen und die Vermehrung von Krankheitserregern wie Pilzen und Bakterien hemmen kann.