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Dr. Klein Pharma
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Baldrian - Valeriana officinalis

Baldrian beruhigt - rund um die Uhr

In der Pflanzenheilkunde wird ausschließlich die Baldrianwurzel zur Herstellung von Arzneimitteln genutzt. Aus der Wurzel wird ein Arzneiextrakt gewonnen, der zur Behandlung von Einschlafstörungen und nervösen Unruhezuständen eingesetzt wird. Die beruhigenden und schlaffördernden Eigenschaften der Baldrianwurzel sind auf das Zusammenspiel verschiedener Inhaltstoffe zurückzuführen. Wichtigste Wirkstoffe der Baldrianwurzel sind die so genannten Valepotriate und ätherische Öle. Sie beeinflussen den Gehirnstoffwechsel, hemmen die Erregungsausbreitung in bestimmten Hirnabschnitten und wirken so beruhigend.

BaldrianAufgrund dieser Wirkung eignet sich die Baldrianwurzel hervorragend als Einschlafhilfe. Studien belegen, dass die Baldrianwurzel die Einschlafzeit verkürzt, die Häufigkeit des nächtlichen Aufwachens reduziert und die Schlafqualität verbessert. Tagsüber können die beruhigenden und entspannenden Eigenschaften der Baldrianwurzel bei nervösen Unruhezuständen genutzt werden.

Die Firma Dr. Gustav Klein bietet einen Baldrianwurzelextrakt unter dem Namen Baldorm® an. Baldorm® ist in jeder Apotheke erhältlich.

Baldrian - gestern und heute

Baldrian gehört zu den ältesten und bekanntesten Arzneipflanzen. Die Pflanze wird bis zu 2 Meter hoch und ist in ganz Europa verbreitet. Baldrian blüht von Mai bis September und hat doldenartige rosa bis weißliche Blüten. Die frischen Blüten besitzen einen angenehmen Duft. Der charakteristische Baldriangeruch entsteht erst beim Trocknen. Katzen fühlen sich von diesem Geruch magisch angezogen. Der Volksmund kennt Baldrian daher auch unter dem Namen Katzenkraut.

Baldrian wird seit über 2000 Jahren als Arzneimittel eingesetzt. Hippokrates lobte bereits seine beruhigenden Eigenschaften. Im Mittealter galt er als Heilmittel gegen Pest und andere Seuchen. Hildegard von Bingen schätzte ihn als Mittel gegen Gicht und Seitenstechen. Seine beruhigenden und nervenstärkenden Eigenschaften wurden später dann von dem Arzt Christoph W. Hufeland (1762 - 1836) wieder entdeckt. Heute ist die beruhigende und die Schlafbereitschaft fördernde Wirkung des Baldrians wissenschaftlich belegt.